| 1901 – 1902
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gebaut als Pension „Seeadler“ |
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1912 |
Ehepaar Seer kauft den „Seeadler“ |
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1923 |
Als bewusste Christen sorgen sie
nicht nur für gute Küche und Logis, sondern organisieren für die Gäste
auch Andachten. |
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1928 |
Das Gästebuch dokumentiert die
Anwesenheit von christlichen Einzelgästen, verschiedenen Gemeinden- und
Missionsfreizeiten. |
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1940 – 1944 |
Familien aus
bombengefährdeten Gebieten Deutschlands und Fronturlauber erholen sich |
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1945 |
Viele Flüchtlinge kommen nach Rügen
und verfügbare Hotel- und Pensionszimmer werden belegt.
Der „Seeadler“ bot den Obdachlosen Schutz und manchem Flüchtling ein
vorübergehendes Zuhause. |
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1946 |
Staatliche Registrierung der
Räumlichkeiten für Wohnzwecke – eine Gästevermietung wurde unmöglich. |
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1947 – 1952 |
Kaum Gästebetrieb – die
besten Zimmer (17) waren immer noch mit ehemaligen Flüchtlingsfamilien
belegt. Inzwischen waren diese Zimmer, durch den DDR-Staat, als
Wohnraum erfasst (1949 Gründung der DDR). |
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1953 |
Eine von langer Hand geplante
Polizeiaktion leitete im Frühjahr d. J. die Enteignung der privaten
Hotelbesitzer an der Mecklenburgischen und Vorpommerschen Ostseeküste
ein – Aktion „Rose“ – auch das Haus "Seeadler" wurde vorübergehend
enteignet. |
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1954 |
Es konnte dem Ehepaar Seer aber kein
Wirtschaftsvergehen gegen den DDR-Staat nachgewiesen werden und so
erhalten Sie die Pension „Seeadler“ zurück. |
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10.05.1954 |
Ein von Ehepaar Seer gewollter
Überlassungsvertrag mit dem Landeskirchlichen Gemeinschaftswerk
Ostmecklenburg wird staatlich genehmigt und der neue Eigentümer ins
Grundbuch eingetragen – aus heutiger Sicht ein „Wunder Gottes“ und
Grundlage für die zukünftige Arbeit – bis heute! Ehepaar Biank wird zur
Hausleitung berufen. |
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| Ehepaar Seer |
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Ehepaar Biank |
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1958 |
Um den Fortbestand des christlichen
Freizeithauses muss förmlich „gekämpft“ werden. Es droht, durch
behördliche Verfügungen, die Schließung des Hauses. Durch Gebet und
Einschaltung der oberen Behörden des DDR-Staates, erhält das Haus den
Status „Betriebserholungsheim der Kirche“. |
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1976 |
Alle Räumlichkeiten können für den
Gästebetrieb genutzt werden – erfasster Wohnraum wurde bis dahin immer
wieder mit Mietern belegt. |
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1978 |
Der gesamte „Seeadler“ mit Küche und
Nebengebäude erhält eine Zentralheizung. |
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1959 – 1989 |
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1985 |
Bemühungen mit verschiedenen
kleineren und größeren Bauvorhaben den „Seeadler“ zu erhalten und einen
„soliden DDR-Standard“ zu erreichen – Gästekapazität 60 Betten im
Sommer, jedes Zimmer hat fließend warm/kalt Wasser. |
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1988 – 1989 |
Erarbeitung einer
Gesamtkonzeption mit neuer Küche für die Gästeversorgung, neuem
Speisesaal und verbesserten Gästezimmern. |
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1990 |
Konkretisierung der Gesamtkonzeption
unter modernen Gesichtspunkten eines Freizeithauses. |
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1991 – 1993 |
Komplexe Umbau- und
Erweiterungsmaßnahmen mit finanzieller Unterstützung des
Bundesministeriums für Familien, des Sozialministeriums des Landes MV
und Aktion Mensch. |
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01.07.1993 |
Feierliche Einweihung der
christlichen Familienferienstätte Haus „Seeadler“ mit einer Kapazität
von 70 Betten in wohnlichen – vorwiegend – Doppelzimmern und
Familienappartements. |
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1996 |
Kauf des Nachbargrundstückes mit
zwei maroden Häusern und 4 Ferienbungalows mit „altem Standard“. |
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| 1999 – 2000 |
Abriss der alten Bausubstanz auf dem neu gekauften Grundstück. |
| 2000 – 2001 |
Mit
finanzieller Unterstützung der zuständigen Ministerien und wiederum
Aktion Mensch entsteht ein Begegnungszentrum für die Gästebetreuung und
ein zweites kleineres Gästehaus Villa „Gustav Adolf“ – die
Familienferienstätte Haus "Seeadler" hat jetzt eine Kapazität von 100
Betten. |
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01.01.2004 |
Übernahme eines alten Pensionsgebäudes im
Ostseebad Thiessow – Haus „Ostsee“ – einkommensschwachen Familien
sollen kostengünstige, den Bedürfnissen angepasste Urlaubsquartiere,
zur Verfügung gestellt werden. |
| 25.06.2004 |
Nach
grundlegenden Sanierungsarbeiten im Hauptgebäude (ohne Veranda) und
umfassenden Veränderung bei den Außenanlagen reisen die ersten Gäste an. |
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| Juni 2005 |
Abschluss der Umbau- und Sanierungsarbeiten |